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Bayerische Alpen

Alpenpässe in den Bayerischen Alpen

Die höchsten und schönsten Pässe der Region – mit Höhe, Streckenlänge und Maut-Hinweisen.

Die höchste Auffahrt in den Bayerischen Alpen

Rißtal

1216 m 24,5 km mautpflichtig

In Vorderriß zweigt im Oberen Isartal die Strecke ins Rißtal ab und führt, teils einspurig, weit ins Karwendelgebirge hinein. Ab Hinterriß, schon auf österreichischem Gebiet, ist die Strecke mautpflichtig; sie endet bei den Eng-Almen auf 1.216 Metern, die nur diese eine Zufahrt aus Richtung Bayern haben. Am Endpunkt ist entsprechend wenig Betrieb.

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Maut & Vignette: Einzelne Pässe dieser Region sind mautpflichtig (eigene Streckenmaut).

Alpenpässe in den Bayerischen Alpen

Sudelfeld
Alpenpass

Sudelfeld

1123 m 5,5 km

Von Bayrischzell führt eine breit ausgebaute Straße in herrlichen Kurven Richtung Inntal, die auf der Ostrampe allerdings recht schmal und mitunter holprig wird. Etwa auf halber Strecke gibt es am Café Kotz einen bekannten Motorradtreff. Von dort hat man auch einen wunderbaren Blick hinüber zum Wilden Kaiser.

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WendelsteinstraßeMaut
Alpenpass

Wendelsteinstraße

820 m 5,5 km

Vom südlichen Ortsrand Bad Feilnbachs führt eine einspurige und mautpflichtige Teerstraße durch das tief eingeschnittene Tal des Kaltenbachs bis an den Fuß des Wendelsteins (1.838 m). Dort beginnen mehrere Wanderwege. An Wochenenden sind auf dieser Strecke viele Radfahrer unterwegs.

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Ammersattel
Alpenpass

Ammersattel

1118 m 35 km

Die oft nur einspurige, aber stets bestens geteerte Strecke führt nicht nur durch eine landschaftlich reizvolle Gegend, sondern ist zugleich die Anfahrt zum Schloss Linderhof. Außerdem verbindet sie Ettal mit Reutte und damit Bayern mit Tirol. Gleich hinter der Grenze liegen der Plansee und der Heiterwanger See.

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Kesselberg
Alpenpass

Kesselberg

858 m 9 km

Die bestens ausgebaute Bergstrecke am Kesselberg (B 11) führt vom Kochelsee hinauf zum Walchensee und ist wegen ihrer weit gezogenen Kurven bei Motorradfahrern seit Jahrzehnten bekannt. Von 1. April bis 31. Oktober ist sie täglich von 15 bis 22 Uhr bergauf für Motorräder gesperrt; dazu gilt streckenweise Tempo 60 mit Überholverbot.

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Spitzingsattel
Alpenpass

Spitzingsattel

1128 m 10,5 km

Zwischen dem Schliersee und Bayrischzell zweigt die breite und aussichtsreiche Straße über den Spitzingsattel zum landschaftlich wunderschön gelegenen Spitzingsee ab. Die Straße endet dort.WissenswertesDer Spitzingsattel liegt im Mangfallgebirge im Landkreis Miesbach, etwa sieben Kilometer Luftlinie vor der…

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WallbergMaut
Alpenpass

Wallberg

1113 m 5,5 km

Von Rottach-Egern führt eine alte, heute mautpflichtige Bergrennstrecke hinauf zur Wallbergmoos-Alm auf 1.117 Metern, etwa auf halber Höhe des Wallbergs. Von dort führt ein Wanderweg weiter zum Gipfel mit Blick über das Alpenvorland.

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JachenauMaut
Alpenpass

Jachenau

790 m 30 km

Zwischen dem Walchensee und Lenggries liegt Jachenau, ein wirklich hübsches Fleckchen Erde im Bayernland. Mittendurch führt eine interessante Straße, die zwischen dem Walchensee und dem Ort Jachenau mautpflichtig, aber in landschaftlicher Hinsicht wirklich lohnend ist.Strecke und GeschichteVon Lenggries kommt man auf…

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ValeppMaut
Alpenpass

Valepp

872 m 15 km

Von Rottach-Egern am Tegernsee führt eine meist einspurige Teerstraße an teils steilen Felsen entlang zum Forsthaus Valepp, wo alle Straßen für den öffentlichen Verkehr enden. Die frühere Verbindung vom Forsthaus zum Spitzingsee ist Wanderern und Radfahrern vorbehalten.

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Achenpass
Alpenpass

Achenpass

941 m 51 km

Der Achenpass verbindet Oberbayern mit dem nördlichen Tirol und ist eher ein Sattel als ein Pass; die Straße ist breit ausgebaut. Landschaftlicher Bezugspunkt an der Strecke ist der Achensee, der mitten in der Gebirgskulisse von Karwendel und Rofan liegt.

Leser-Schnitt 2,9 von 5

Ursprungpass
Alpenpass

Ursprungpass

836 m 27 km

Der Ursprungpass ist ein Talpass zwischen Bayrischzell in Bayern und Kufstein in Tirol; die Straße ist gut ausgebaut. Kurz hinter der Grenze führt rechts eine Alternativstrecke nach Thiersee ab, die einspurig ist und bis zu 13 Prozent Steigung hat.

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Oberes IsartalMaut
Talstraße

Oberes Isartal

880 m 24 km

Am Oberlauf der Isar zwischen Wallgau und dem Sylvensteinstausee führt ein oft nur einspuriges, aber geteertes Sträßchen entlang, für das Maut verlangt wird. Allerdings finden sich gleich neben dem Fluss tolle Picknickplätze für einen Tag im Grünen.

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Rosengasse
Alpenpass

Rosengasse

1120 m 5 km

Von der Sudelfeldstraße zweigt ein einspuriges, mit Viehrosten gespicktes Sträßchen ins Sudelfeld ab und endet am Berggasthof Rosengasse. Hier werden einfache Speisen auch auf der aussichtsreichen Terrasse serviert.

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Alle Alpenpässe in den Bayerischen Alpen mit Höhenprofil, Bewertungen & GPX-Routen im Pässe-Portal.Alpenpässe in den Bayerischen Alpen mit GPX

Die Deutsche Alpenstraße als durchgehende Achse (Lindau → Berchtesgaden)

Die Deutsche Alpenstraße ist die naheliegende Leitlinie durch die Region, aber sie ist keine eigene Straße mit einer Nummer, sondern eine ausgeschilderte Ferienroute, die vorhandene Bundes- und Staatsstraßen aneinanderreiht. Von Lindau am Bodensee bis Berchtesgaden hält sie sich konsequent an den Alpenrand und meidet die Autobahn — genau das macht sie fürs Motorrad reizvoll und zugleich langsamer als jede Tal-Schnellverbindung.

Motorräder auf der Passstraße mit Blick auf den Thiersee
Blick auf den Thiersee an der Straße über den Ursprungpass (836 m)

Wer der Route folgt, wechselt dabei laufend die Straßennummer. Im Kern der Bayerischen Alpen bündelt sie unter anderem die B308 am Allgäuer Westrand, die B307 über das Sudelfeld, die B11 am Kesselberg und Walchensee sowie im Osten die B305 durch den Chiemgau. Ein Navi kennt diese Nummern, aber nicht zwangsläufig den Verlauf der Ferienstraße.

Zwei Abschnitte lohnen als eigenständige Erlebnisse: Die Sudelfeldstraße (B307) zwischen Bayrischzell und dem Inntal ist mit ihrem stetigen Kehrenwechsel das kurvige Herzstück im Zentrum. Im Osten zieht die B305 über die Schwarzbachwacht von Inzell nach Ramsau und Berchtesgaden — eine flüssige Höhenstrecke am äußersten Ende der Achse.

Maut-Höhenstraßen und Stichstraßen mit Aussicht

Motorräder auf der Sudelfeldstraße zwischen bewaldeten Hängen
Unterwegs auf der Sudelfeldstraße (1.123 m)

Eine Besonderheit der Region: Die spektakulärsten Aussichten stehen am Ende einer gebührenpflichtigen Höhenstraße — mal als Ringstraße, öfter als Stichstraße, die man hinauf- und auf gleichem Weg wieder hinunterfährt.

  • Rossfeldpanoramastraße bei Berchtesgaden — Deutschlands höchste Panoramastraße als mautpflichtige Ringschleife; der Gipfelbereich liegt teils auf österreichischem Gebiet.
  • Wallbergstraße am Tegernsee — kurze, mautpflichtige Auffahrt zum Wallberg-Parkplatz mit Blick über den See; oben ist Schluss, es geht denselben Weg zurück.
  • Eng-Straße im Rißtal — von Vorderriß über Hinterriß zum Großen Ahornboden; die Mautstelle sitzt kurz vor der Eng, im Winter ist der Abschnitt gesperrt.

Weil an schönen Tagen alle zur gleichen Zeit oben stehen wollen, staut sich der Rückweg gern an der Talabfahrt.

Die Alpenstraße als Längsachse: eine Route aus lauter fremden Straßen

Die Deutsche Alpenstraße ist keine eigene Fahrbahn, sondern eine Beschilderung, die über bestehende Bundes- und Staatsstraßen gelegt wurde. Wer ihr von West nach Ost folgt, fährt also nie auf einer eigens gebauten Panoramatrasse, sondern auf dem, was ohnehin da war: Ortsdurchfahrten, Talstraßen, ein paar hoch gelegene Teilstücke. Der historische Plan einer durchgehenden Höhenstraße knapp unterhalb der Gipfelregion wurde nie vollständig umgesetzt — verwirklicht wurden nur einzelne Abschnitte, der Rest fädelt sich über normale Landstraßen zusammen.

Türkisfarbene Isar mit Kiesbänken und Felsblöcken im oberen Isartal
Kiesbänke der oberen Isar

Der Grund dafür liegt in der Geografie. Die Täler der Bayerischen Alpen verlaufen fast alle in Nord-Süd-Richtung, weil Loisach, Isar, Mangfall, Inn, Traun und Saalach nach Norden ins Vorland entwässern. Eine Route quer dazu muss deshalb entweder Riegel für Riegel über die Sättel klettern oder nach Norden ausweichen, wo das Gelände offener wird. Genau das tut die Alpenstraße: Sie wechselt ständig zwischen Bergabschnitt und Vorlandbogen. Zwischen dem Werdenfelser Land und dem Inntal etwa holt sie weit nach Norden aus, weil dazwischen kein durchgehender Talzug nach Osten existiert.

Für die Tourenplanung heißt das: Die Alpenstraße taugt als Leitlinie und als roter Faden für eine Mehrtagesfahrt, aber sie ist nicht das eigentliche Fahrziel. Die fahrerisch dichten Kilometer hängen als Querverbindungen an ihr — die Anstiege aus den Tälern hinauf zu den Sätteln und die Stichstraßen, die vom Alpenrand nach Süden ins Gebirge greifen. Wer stur der Beschilderung folgt, sammelt zwangsläufig auch viele Ortsdurchfahrten mit Tempo 30 und Wohnmobilkolonnen ein.

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