
Oberbayerischen Seen und Salzburger Land
Diese Tour widmet sich den Seen Oberbayerns mit Abstechern in das Salzburger Land und nach Tirol. Der Start ist wahlweise in Saalbach oder am Chiemsee.
Bayerische Alpen
Strecken-Achsen, Bikertreffs, Tankstellen und fertige Tagesrunden – alles zum Fahren.
Von der Redaktion gefahren und dokumentiert – mit Karte und GPX-Track zum Nachfahren.

Diese Tour widmet sich den Seen Oberbayerns mit Abstechern in das Salzburger Land und nach Tirol. Der Start ist wahlweise in Saalbach oder am Chiemsee.

Diese Etappe der M&R-Lesertreffen-Routen führt nach Oberbayern ins östliche Alpenvorland.

Die Gebirgslandschaft rund um den Großglockner ist immer eine Reise wert. Zum Start der Leserwoche geht es durch Kaiserbachtal.

Atemberaubende Ausblicke und kleine, kurvenreiche Straßen führen auf dieser Motorradtour von Tirol nach Garmisch-Partenkirchen.

Eine stattliche Anzahl von Frauen und Männern traf sich in Wiggensbach, um sich von Sabine und Jost durch das Allgäuer Voralpenland führen zu lassen.

Eine Motorradtour durch Karwendel, Ahornboden und Walchensee erzählt von stillen Sackgassen, türkisfarbenem Wasser, Regenpausen und dem Glück, Wege ohne Eile zu genießen.
Die Deutsche Alpenstraße ist die naheliegende Leitlinie durch die Region, aber sie ist keine eigene Straße mit einer Nummer, sondern eine ausgeschilderte Ferienroute, die vorhandene Bundes- und Staatsstraßen aneinanderreiht. Von Lindau am Bodensee bis Berchtesgaden hält sie sich konsequent an den Alpenrand und meidet die Autobahn — genau das macht sie fürs Motorrad reizvoll und zugleich langsamer als jede Tal-Schnellverbindung.

Wer der Route folgt, wechselt dabei laufend die Straßennummer. Im Kern der Bayerischen Alpen bündelt sie unter anderem die B308 am Allgäuer Westrand, die B307 über das Sudelfeld, die B11 am Kesselberg und Walchensee sowie im Osten die B305 durch den Chiemgau. Ein Navi kennt diese Nummern, aber nicht zwangsläufig den Verlauf der Ferienstraße — deshalb parallel den grünen Schildern „Deutsche Alpenstraße" folgen und markante Zwischenziele wie Sudelfeld, Kochel, Inzell und Ramsau als Wegpunkte setzen.
Zwei Abschnitte lohnen als eigenständige Erlebnisse: Die Sudelfeldstraße (B307) zwischen Bayrischzell und dem Inntal ist mit ihrem stetigen Kehrenwechsel das kurvige Herzstück im Zentrum. Im Osten zieht die B305 über die Schwarzbachwacht von Inzell nach Ramsau und Berchtesgaden — eine flüssige Höhenstrecke am äußersten Ende der Achse. Beide werden scharf kontrolliert; Tempo und Lautstärke gehören hier durchgehend im Blick.
Der Kesselberg (B11) zwischen Kochelsee und Walchensee ist eine der ältesten Kurvenadressen Deutschlands — und ein ausgewiesener Unfallschwerpunkt. Deshalb ist die kurze Passstrecke besonders streng geregelt: Neben Tempo- und Überholbeschränkungen gibt es saisonale, zeitlich und nach Fahrtrichtung begrenzte Fahrverbote für Motorräder. Die genauen Tage, Uhrzeiten und die betroffene Richtung werden von Jahr zu Jahr angepasst und können sich zwischen Werktagen und Wochenenden unterscheiden — vor der Anfahrt die aktuelle Beschilderung und die amtlichen Verkehrsmeldungen prüfen, statt sich auf ältere Angaben zu verlassen.
Fahrerisch fügt sich der Kesselberg gut in eine Runde: von Kochel hinauf zum Walchensee, an dessen Ufer entlang und weiter nach Süden zum Sylvensteinstausee, dessen Straße auf Damm und Brücke über das Wasser gesetzt ist, dann durch das Isartal zurück nach Kochel oder Bad Tölz. Weil der Anstieg bergauf gesperrt sein kann, richtet man die Drehrichtung der Runde nach der aktuellen Regelung aus — im Zweifel den Kesselberg am Vormittag oder außerhalb der Sperrfenster fahren und den Rest der Schleife entsprechend legen.
Eine Besonderheit der Region: Die spektakulärsten Aussichten stehen am Ende einer gebührenpflichtigen Höhenstraße — mal als Ringstraße, öfter als Stichstraße, die man hinauf- und auf gleichem Weg wieder hinunterfährt. Man plant sie als Zugabe zur Tagesrunde ein, nicht als Durchgangsstrecke, und hält an der Mautstelle Kleingeld oder Karte bereit.
Weil an schönen Tagen alle zur gleichen Zeit oben stehen wollen, staut sich der Rückweg gern an der Talabfahrt. Wer früh fährt, hat die Kehren frei und spart sich das Warten hinter Reisebussen und Wohnmobilen.
Vom Füssen er Schlössereck (Neuschwanstein, Hohenschwangau) ostwärts entlang der Deutschen Alpenstraße über Linderhof und das Kloster Ettal nach Garmisch-Partenkirchen, mit Abstecher zum Eibsee am Fuß der Zugspitze. Rund 90 bis 120 km, gut ein halber bis ganzer Tag mit Schlossbesichtigung. Einkehr: Klostergasthof Ettal. Highlight: die Königsschlösser und der Zugspitzblick am Eibsee.
Von Kochel am See über die Kesselbergstraße (B11) zum Walchensee, weiter Richtung Sylvensteinstausee und durch das Isartal zurück. Rund 80 bis 100 km. Einkehr: Seerestaurants am Walchensee-Ufer. Highlight: die klassischen Kesselberg-Kehren und der türkisblaue Sylvensteinsee. Achtung: Tempolimit 60, Lärmdisplay und das saisonale Motorrad-Fahrverbot bergauf Richtung Walchensee an Werktag-Nachmittagen beachten.
Rund um den Tegernsee, hinauf zur mautpflichtigen Wallberg-Panoramastraße und über den Achenpass Richtung Süden und zurück. Rund 90 bis 110 km. Einkehr: Gasthöfe in Rottach-Egern oder am Wallberg-Parkplatz. Highlight: Panoramablick vom Wallberg (Auffahrt bis rund 1.117 m) über den Tegernsee.
Vom Chiemsee (Anlegestelle Herrenchiemsee) durch den Chiemgau Richtung Bayrischzell und über die Sudelfeldstraße (B307) zum Tatzelwurm und zurück. Rund 110 bis 140 km. Einkehr: Berggasthöfe am Sudelfeld. Highlight: die kurvenreiche B307 als Teil der Deutschen Alpenstraße. Achtung: häufige Kontrollen, Tempolimits 50/60 und saisonales Motorrad-Fahrverbot Richtung Bayrischzell.
Großer Bogen durch das Berchtesgadener Land: hinauf auf die Rossfeldpanoramastraße, hinab zum Königssee nach Schönau und über das Obersalzberg-Plateau zurück. Rund 70 bis 100 km. Einkehr: Almgasthöfe an der Rossfeldstraße. Highlight: Deutschlands höchste Panoramastraße (Maut Motorrad 6 €) mit Tiefblick auf Hochkönig und Salzburger Land. Hinweis: Teile der Höhe liegen auf österreichischem Gebiet – grenznahe Regeln und Lärmgrenzen beachten.
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